Gesellschaftsrechtliche Streitigkeiten
Bearbeitung von Konflikten zwischen Gesellschaftern, Geschäftsführern und Investoren.
Gesellschaftsrechtliche Konflikte können Beschlüsse, den Zugang zu Informationen, die Gewinnverteilung und das Ausscheiden von Gesellschaftern betreffen. Die Bearbeitung erfordert die Feststellung der Gesellschaftsform, der geltenden Instrumente und der Position jedes Beteiligten. Unternehmerische Meinungsverschiedenheiten entsprechen nicht zwangsläufig einer Rechtsverletzung; die Analyse hängt von den Befugnissen, Pflichten und Umständen der angefochtenen Entscheidung ab. Das Bestehen einer Gesellschaftervereinbarung oder einer Schiedsklausel kann die Art der Konfliktführung verändern.
Die rechtliche Arbeit umfasst Verhandlung, Beweiserhebung sowie anwendbare gerichtliche oder schiedsrichterliche Maßnahmen. Bei der Bewertung des Anteils eines ausscheidenden Gesellschafters sind Stichtag, Bewertungskriterien und die für das Ausscheiden geltenden Regeln zentrale Punkte. Bei Streitigkeiten über die Geschäftsführung sind Interessenkonflikte, die Dokumentation von Beschlüssen und etwaige Eilmaßnahmen zu prüfen. Die Fortführung des Unternehmens und die Wahrung relevanter Informationen müssen zusammen mit den individuellen Rechten berücksichtigt werden, ohne Schlussfolgerungen zur Haftung vor Abschluss der dokumentarischen und tatsächlichen Analyse vorwegzunehmen.
Unsere Tätigkeit
- Konflikte über Beschlüsse und Informationsrechte
- Ausscheiden von Gesellschaftern und Anteilsbewertung
- Gerichtliche und schiedsrichterliche Maßnahmen zu Geschäftsführung und Beteiligung
Entspricht der Austrittswert eines Gesellschafters immer dem Nennwert der Anteile?
Nein. Die Bewertung hängt von den anwendbaren gesetzlichen und vertraglichen Regeln, dem Grund des Ausscheidens und den für den Fall maßgeblichen Bewertungskriterien ab.
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